INITIINITIATIVE ANTI-CORRIDAATIVE

- Alles, was Menschen Rindern und Pferden zur Unterhaltung antun -ORRA

Fiestas mit Tieren

Die Rolle der EU

Informations-
material




Protestieren auch Sie!
Sie finden hier eine Liste von aktuellen sowie von dauerhaften Kampagnen. Manchmal gibt es schnelle Erfolge, manchmal dauert es eben ein paar Jahre. Aber jedes Protestschreiben zählt!


 

 

 

Madrid-Reisende: Am 28. März 2010 findet um 12 Uhr mittags eine Großdemo gegen die geplante Erklärung des Stierkampfes zum nationalen Kulturgut statt. Sollten Sie gerade in Madrid sein, unterstützen Sie die Tierrechtler verschiedener nationaler und internationaler Vereine ( Details zur Demo in spanischer Sprache ) .

Sollte das von den Madrider Behörden geplante Vorhaben durchkommen, wird der Stierkampf einen besonderen Schutz erlangen. Andere Orte bzw. Provinzen haben bereits angekündigt, dass sie sich der Aktion anschließen. Dieser Schachzug erfolgt zeitgleich zur Debatte in Katalonien, die dort ein Verbot des Stierkampfes möglich erscheinen lässt. Die Madrider Stierkampflobby tut die Haltung der katalanischen Regierung als Bestreben ab, sich weiter von Spanien abzulösen.

Kommentar: Wie immer die Sache auch ausgeht: Wenn die Arenen leer bleiben, hat der Stierkampf sich sowieso irgendwann erledigt, denn wenn keine Eintrittsgelder mehr fließen, kann die Industrie sich auf Dauer nicht auf den Beinen halten. Deshalb fordern wir deutsche und andere ausländische Besucher Spaniens auf, keinen Euro für Stierkampf auszugeben. Bleiben Sie den Arenen und Stierkampfmuseen fern, auch wenn ein Besuch in Ihrem Reisepreis mit eingeschlossen ist!

 


Coria 2009Erfolgreiche Demo in Coria Nadelkissen

 

Am 20.06.2009 fand in Coria, Extremadura, erstmalig eine Demonstration gegen die brutale Stierfiesta des Ortes statt. Dieses Jahr sollten 12 Stiere durch den Ort gehetzt und getötet werden, jedoch erst nachdem sie bereits in einer provisorischen Arena von den Einwohnern gequält wurden. Traditionell wurde der Stier dabei mit Pfeilen beschossen, so dass er am Ende wie ein lebendiges Nadelkissen aussah. Außerdem wurde er mit Banderillas und seit einiger Zeit - nicht sehr traditionell - mit Laserstrahlen gequält.

Zur Demo hatten mehrere spanische Organisationen aufgerufen. Obwohl es an dem Tag in Spanien gleichzeitig mehrere wichtige Tierschutzveranstaltungen gab, kamen 150 Leute aus dem ganzen Land zusammen (Extremadura, Andalusien, Valladolid, Madrid, Barcelona u.a.). Mit dabei waren auch ein Vertreter der britischen Organisation Fight Against Animal Cruelty in Europe (FAACE). Initiative Anti-Corrida wurde von Mechthild Mench repräsentiert.

 

Als die drei Reisebusse unter Polizeischutz in Coria eintrafen, waren die Straßen von den Einwohnern gesäumt. Trotz glühender Hitze hingen Leute aus ihren Fenstern oder standen auf ihren Balkons. Der Lärm war beeindruckend. ( Videoclip )

Reaktion der EinwohnerDer Zug der Tierrechtler bahnte sich einen Weg durch die Menge zur Plaza. Die erhöhten Sitzbänke waren schnell mit Einwohnern gefüllt, die versuchten, die Kundgebung zu stören. Interviews mit den örtlichen Medien wurden von Motorradlärm ausgedröhnt. Es wurden Plastikbecher und Eier geworfen. Kinder versuchten, sich bei den Störmanövern besonders hervorzutun. An obszönen Gesten wurde nicht gespart...

Am Ende sorgte die Polizei für Ordnung und Tony Moore von FAACE und weitere Teilnehmer konnten ihre Texte vorlesen, mit denen sie der verstorbenen Tierrechtlerin Vicki Moore gedachten. Sie wurde 1995 beim Filmen in Coria von einem Stier schwer verletzt und überlebte nur durch ein Wunder. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2000 setzte sie sich - trotz starker Schmerzen - weiterhin für die Abschaffung dieser und anderer Fiestas ein.

 

PolizeischutzErfreulicherweise gab es jedoch auch einige wenige Einwohner, die den Demonstranten applaudierten. Ebenso gab ein Polizist von den Tierrechtlern mitgebrachte Flugblätter an Interessierte weiter.

Kurz nach der Demo gab der Bürgermeister ein Verbot der Pfeile und der Laser bekannt. Banderillas durften auch nicht mehr nach Lust und Laune von "Unbefugten" eingestochen werden.

Wie die spanischen Medien berichteten, wurde das Verbot auch eingehalten.
Die Tierrechtler werten dies als einen Teilerfolg, kündigten allerdings an, das nächste Jahr wieder eine Demo in Coria zu veranstalten.

Coria 2009Coria 2009


 

 

 

 


Erfolgsmeldung: Aufgrund der zahlreichen internationalen Proteste wurde diese Veranstaltung verboten!

Corridas bald auch in Belgien?

Für den 28.-30.11.2008 sind im Hippodrome de Wallonie in Mons, Belgien so genannte "Courses-Camarguaises" geplant. Wie in der französischen Camargue werden Leute sich auf verschiedene Arten mit verängstigten Rindern vergnügen. Auch wenn dieses Spektakel in der Regel unblutig bleibt, muss man es als Vorstufe zum Stierkampf ansehen. Um das Ganze besser verkaufen zu können, werden dabei auch Spenden gesammelt. Das Schema ist ja aus der Stierkampf-Szene hinreichend bekannt.

Wir sollten die belgischen Tierschützer unbedingt durch Unterzeichnung der Petition gegen den Event unterstützen. Wenn wir nicht aufpassen, haben wir diesen Mist auch bald in Deutschland und anderen EU-Ländern, wo diese Form der Tierquälerei zur Unterhaltung bisher nicht üblich ist.

Die Werbung und die Beschreibung der Veranstaltung sind zu finden auf:
www.courses-camarguaises.be/

Die Petition befindet sich auf:
www.lapetition.be/en-ligne/contre-limportation-des-courses-camarguaises-1759.html

Da die Seite in französischer Sprache verfasst ist, folgender Hinweis: Nach unten scrollen und dann auf "Signer la Petition" klicken. Dann geht es weiter mit den üblichen Angaben zur Person in französischer/niederländischer Sprache.

Nach dem Abschicken bekommt man ein E-Mail in französischer/niederländischer Sprache. Wenn man dann auf den dort angegebenen Link klickt, hat man die Unterzeichnung der Petitition bestätigt.

Man kann allerdings den Bürgermeister von Mons auch per Brief, Fax oder E-Mail erreichen:

Mr. Elio Di Rupo
Mayor of Mons
Maison Communale
Grand Place
B-7000 Mons

Tel. : +32.(0)65/40 59 04
Fax : +32.(0)65/40 59 09
E-Mail : elio@mons.be


Jetzt reicht es aber!!! NEIN zur Stierkampf-Ausstellung im EU-Parlament!!!

Wie in den internationalen Medien berichtet wird, soll am 4./5. Juni im
EU-Parlament eine Austellung über Stierkampf stattfinden. Dabei soll den
EU-Parlamentariern mit einer Multi-Mediashow der Stierkampf näher gebracht
werden. Da sich die überwiegende Mehrheit der EU-Politiker in der
Vergangenheit wiederholt gegen Stierkampf ausgesprochen hat, sollten sie
jetzt kurz dazu aufgefordert werden, sich gegen eine Ausstellung, in der
Tierquälerei glorifiziert wird, einzusetzen.

Eine Liste mit den Kontaktdaten der deutschen Abgeordneten finden Sie hier:

Eine Liste der österreichischen Abgeordneten finden Sie unter diesem Link:

Und in diesem Forum kann man sich einfach registrieren und unter dem Artikel
einen Kommentar hinterlassen:


Demo Fréjus 2005Dauerkampagnen


Februar: Protest gegen Stierquälerei in Tlacotalpan, Mexico (mit Videoclip)

April: Internationale Kampagne gegen das brutale Ochsenrennen in Chieuti, Italien

Pfingsten: Protest gegen die Festa della Palombella - die weiße Taube von Orvieto, Italien

Juni: Internationale Kampagne gegen das Leiden der Stiere in Coria (Extremadura - Spanien)

Sommer: Internationale Kampagne für "Feuerstiere" ohne Grausamkeit in Katalonien

September: Internationale Kampagne gegen den "Toro de la Vega" in Tordesillas (Valladolid, Spanien)


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