INITIINITIATIVE
ANTI-CORRIDAATIVE
- Alles, was Menschen Rindern und Pferden zur Unterhaltung antun -ORRA
eine Kooperation
von:
In Tordesillas (Valladolid, Provinz von Castilla
y León, Spanien), wird alljährlich um den 11. September ein Stier
bei dem Toro de la Vega genannten Spektakel zu Tode gequält.
Der Mob, bewaffnet mit mittelalterlichen
Lanzen, die eine 33 cm lange Spitze haben, jagt einen Stier über ein
Feld und sticht auf ihn ein. Er stirbt einen grausamen Tod. Sie schneiden
dem Stier -manchmal während er noch am Leben ist- die Hoden und den Schwanz
ab.Sie stecken den Schwanz auf eine Lanze und die Hoden auf eine andere. Derjenige,
der dem Stier den Todesstoß gibt, bekommt den Schwanz als Trophäe
und gibt mit ihm an. Er geht zu Fuß vom Ort, wo der Stier ermordet wurde
bis zur Tür des Rathauses, wo ihn die Amtsträger erwarten, um ihm
den Schwanz offiziell als Preis zu verleihen. Ein brutaler und barbarischer
Akt, wie bei primitiven und grausamen Stämmen üblich, das ist das,
was die Behörden, die Teilnehmer und das Spektakel darstellen. Der Gemeinderat
von Tordesillas veranstaltet das Spektakel und die Regierung von Castilla-León
unterstützt es aktiv, in dem sie es als legal erklärt
hat.
Es ist unfassbar, dass trotz der wiederholten und jahrelangen Proteste mit
rechtlichen Mitteln seitens der Tierschützer, dieses Spektakel schließlich
von der autonomen Regierung von Kastillien und León, aufgrund einer
Eingabe des Rathauses von Tordesillas, unter der Bezeichnung "Traditionelle
Veranstaltung" legalisiert wurde.Der spanische
Präsident ließ aufgrund der Proteste am 11.09.2001 ein Schreiben
verbreiten, das die Gleichgültigkeit gegenüber dem Tierleid nur
zu deutlich macht: Zuerst werden die gesetzliche
Grundlagen für das Spektakel erklärt. Danach folgen auch für
juristische Laien verständliche Aussagen, die besagen, dass innerhalb
der Gesetze Rinder unter folgenden Voraussetzungen gequält werden dürfen:
"... a) um die Sicherheit und Unversehrtheit
der Teilnehmer zu gewährleisten (stellen wir uns den Angriff auf einen
der Teilnehmer vor, der von einem Jungstier auf die Hörner genommen wird.
Um ihn zu befreien, ist die Unterwerfung und Fixierung des Rinds durch eine
Gruppe von Teilnehmern erforderlich).b) um den
Ablauf des Spektakels zu gewährleisten (nehmen wir an, dass ein Rind
sich aus der Herde löst).Ebenfalls lässt
sich aus dem Gebrauch einer Lanze zur Tötung nicht direkt ableiten, dass
dieser eine Misshandlung für das Rind bedeutet, weil der korrekte und
geschickte Gebrauch einer Lanze, ebenso wie der Gebrauch einer Puntilla oder
eines Schwertes, objektiv nicht zu Leiden oder zu einem verlängerten
Todeskampf für das Tier führt, den das Tier durch den Einsatz anderer
physischer Mittel, die zu diesem Zweck bei den Stierkampf-Veranstaltungen
benutzt werden, bei seiner Tötung erdulden könnte (stellen wir uns
einen Zuschauer vor, der noch nie zuvor einen Stierkampf oder eine Novillada
gesehen hat und der, weil er die Form, die Geschicklichkeit und die Handlungsweise
nicht kennt, sich die Möglichkeit, einen Stier durch die Handlungen eines
Menschen zu töten, nicht vorstellen kann - durch einen Torero, der sich
mit einem Schwert bewaffnet, das er dem Stier treffsicher einstechen will.
Und doch passiert das tatsächlich)..."
rtseite
In 2002 machten wir uns selbst ein Bild davon. Einen
Bericht dazu wird es an dieser Stelle geben. Es ist schwer, darüber zu
schreiben, denn der Schock sitzt tief. Unsere Fotos oben geben einen Eindruck
wieder.
Bitte schicken Sie Ihre Protestbriefe an die nachfolgenden E-Mail-Adressen:
presidente_responde@cpat.jcyl.es,
alfonso.fernandez@cpat.jcyl.es,
ayto.tordesillas@dip-valladolid.es,
turismo@tordesillas.net
Musterbrief
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Sr. Presidente de la Junta de
Castilla y León
Asunto: Tordesillas, ciudad non grata
Sres.,
Protesto enérgicamente contra el espectáculo del Toro de la Vega, por cruel y sangriento. Una muchedumbre, armada con terribles lanzas medievales, persigue a un animal por el campo, acorralándolo y clavándole sus lanzas en cualquier parte del cuerpo, hasta matarlo.
Esto deja en entredicho, ante el mundo entero, la calidad moral del gobierno de la Junta de Castilla-León y del Ayuntamiento de Tordesillas al seguir apoyándolo.
SOLICITO la prohibición de este salvaje martirio y me uno a la propuesta de declarar a Tordesillas "Ciudad non grata" mientras persista en defender este acto de feroz barbarie.
La propuesta de declarar internacionalmente a Tordesillas "Ciudad non grata" ha sido realizada por la Asociación Nacional para la Protección y el Bienestar de los Animales (ANPBA), de España, las organizaciones alemanas Initiative Anti-Corrida (IAC) y Animal 2000, y la organización británica Fight Against Animal Cruelty In Europe (FAACE).
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Übersetzung:
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Sr. Presidente de la Junta de Castilla
y León
Betreff: Tordesillas, Stadt non grata (unerwünschte Stadt)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich protestiere energisch gegen das Spektakel Toro de la Vega, weil es grausam und blutrünstig ist. Der mit schrecklichen mittelalterlichen Lanzen bewaffnete Mob, jagt ein Tier über ein Feld, drängt es in die Enge und sticht ihm Lanzen in den Körper, solange, bis es stirbt.
In aller Welt stellt man die Moral der Regierung von Castilla-León und die des Gemeinderates von Tordesillas in Frage, weil diese das Spektakel fördern.
Ich fordere das Verbot dieser brutalen Folter und schließe mich dem Vorschlag, Tordesillas solange zur Stadt non grata zu erklären, während diese Grausamkeit weiterhin verteidigt wird, an.
Der Vorschlag, Tordesillas vor aller Welt zur Stadt non grata zu erklären, wurde von der Asociación Nacional para la Protección y el Bienestar de los Animales (ANPBA), aus Spanien, den deutschen Organisationen Initiative Anti-Corrida (IAC) y Animal 2000, und der britischen Organisation Fight Against Animal Cruelty In Europe (FAACE) gemacht.
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