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Sept. 2002 Morenito Sept. 2002 Morenito
Sept. 2002 Morenito Sept. 2002 Morenito

Internationale Kampagne gegen den "Toro de la Vega" in Tordesillas (Valladolid, Spanien)

Campaña internacional contra el "Toro de la Vega" (Valladolid, España)

International campaign against the "Toro de la Vega" in Tordesillas (Valladolid, España)

eine Kooperation von:

www.faace.co.uk
action@faace.co.uk

www.bienestar-animal.org
ANPBA@bienestar-animal.org

www.animal2000.de
mail@animal2000.de

www.anti-corrida.de
info@anti-corrida.de


In To
rdesillas (Valladolid, Provinz von Castilla y León, Spanien), wird alljährlich um den 11. September ein Stier bei dem “Toro de la Vega” genannten Spektakel zu Tode gequält.

Der Mob, bewaffnet mit mittelalterlichen Lanzen, die eine 33 cm lange Spitze haben, jagt einen Stier über ein Feld und sticht auf ihn ein. Er stirbt einen grausamen Tod. Sie schneiden dem Stier -manchmal während er noch am Leben ist- die Hoden und den Schwanz ab.Sie stecken den Schwanz auf eine Lanze und die Hoden auf eine andere. Derjenige, der dem Stier den Todesstoß gibt, bekommt den Schwanz als Trophäe und gibt mit ihm an. Er geht zu Fuß vom Ort, wo der Stier ermordet wurde bis zur Tür des Rathauses, wo ihn die Amtsträger erwarten, um ihm den Schwanz offiziell als Preis zu verleihen. Ein brutaler und barbarischer Akt, wie bei primitiven und grausamen Stämmen üblich, das ist das, was die Behörden, die Teilnehmer und das Spektakel darstellen. Der Gemeinderat von Tordesillas veranstaltet das Spektakel und die Regierung von Castilla-León unterstützt es aktiv, in dem sie es als “legal” erklärt hat.

Es ist unfassbar, dass trotz der wiederholten und jahrelangen Proteste mit rechtlichen Mitteln seitens der Tierschützer, dieses Spektakel schließlich von der autonomen Regierung von Kastillien und León, aufgrund einer Eingabe des Rathauses von Tordesillas, unter der Bezeichnung "Traditionelle Veranstaltung" legalisiert wurde.
Der spanische Präsident ließ aufgrund der Proteste am 11.09.2001 ein Schreiben verbreiten, das die Gleichgültigkeit gegenüber dem Tierleid nur zu deutlich macht: Zuerst werden die gesetzliche Grundlagen für das Spektakel erklärt. Danach folgen auch für juristische Laien verständliche Aussagen, die besagen, dass innerhalb der Gesetze Rinder unter folgenden Voraussetzungen gequält werden dürfen: "... a) um die Sicherheit und Unversehrtheit der Teilnehmer zu gewährleisten (stellen wir uns den Angriff auf einen der Teilnehmer vor, der von einem Jungstier auf die Hörner genommen wird. Um ihn zu befreien, ist die Unterwerfung und Fixierung des Rinds durch eine Gruppe von Teilnehmern erforderlich).b) um den Ablauf des Spektakels zu gewährleisten (nehmen wir an, dass ein Rind sich aus der Herde löst).Ebenfalls lässt sich aus dem Gebrauch einer Lanze zur Tötung nicht direkt ableiten, dass dieser eine Misshandlung für das Rind bedeutet, weil der korrekte und geschickte Gebrauch einer Lanze, ebenso wie der Gebrauch einer Puntilla oder eines Schwertes, objektiv nicht zu Leiden oder zu einem verlängerten Todeskampf für das Tier führt, den das Tier durch den Einsatz anderer physischer Mittel, die zu diesem Zweck bei den Stierkampf-Veranstaltungen benutzt werden, bei seiner Tötung erdulden könnte (stellen wir uns einen Zuschauer vor, der noch nie zuvor einen Stierkampf oder eine Novillada gesehen hat und der, weil er die Form, die Geschicklichkeit und die Handlungsweise nicht kennt, sich die Möglichkeit, einen Stier durch die Handlungen eines Menschen zu töten, nicht vorstellen kann - durch einen Torero, der sich mit einem Schwert bewaffnet, das er dem Stier treffsicher einstechen will. Und doch passiert das tatsächlich)..."
rtseite
In 2002 machten wir uns selbst ein Bild davon. Einen Bericht dazu wird es an dieser Stelle geben. Es ist schwer, darüber zu schreiben, denn der Schock sitzt tief. Unsere Fotos oben geben einen Eindruck wieder.

Bitte schicken Sie Ihre Protestbriefe an die nachfolgenden E-Mail-Adressen:

presidente_responde@cpat.jcyl.es, alfonso.fernandez@cpat.jcyl.es, ayto.tordesillas@dip-valladolid.es,
turismo@tordesillas.net

Musterbrief

Sr. Presidente de la Junta de Castilla y León
Sr. Consejero de Presidencia de la Junta de Castilla y León
Sr. Alcalde de Tordesillas

Asunto: Tordesillas, ciudad non grata

Sres.,

Protesto enérgicamente contra el espectáculo del ‘Toro de la Vega’, por cruel y sangriento. Una muchedumbre, armada con terribles lanzas medievales, persigue a un animal por el campo, acorralándolo y clavándole sus lanzas en cualquier parte del cuerpo, hasta matarlo.

Esto deja en entredicho, ante el mundo entero, la calidad moral del gobierno de la Junta de Castilla-León y del Ayuntamiento de Tordesillas al seguir apoyándolo.

SOLICITO la prohibición de este salvaje martirio y me uno a la propuesta de declarar a Tordesillas "Ciudad non grata" mientras persista en defender este acto de feroz barbarie.

La propuesta de declarar internacionalmente a Tordesillas "Ciudad non grata" ha sido realizada por la Asociación Nacional para la Protección y el Bienestar de los Animales (ANPBA), de España, las organizaciones alemanas “Initiative Anti-Corrida” (IAC) y “Animal 2000”, y la organización británica “Fight Against Animal Cruelty In Europe” (FAACE).

Nombre:
Ciudad:

Übersetzung:

Sr. Presidente de la Junta de Castilla y León
Sr. Consejero de Presidencia de la Junta de Castilla y León
Sr. Alcalde de Tordesillas

Betreff: Tordesillas, Stadt non grata (unerwünschte Stadt)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich protestiere energisch gegen das Spektakel “Toro de la Vega”, weil es grausam und blutrünstig ist. Der mit schrecklichen mittelalterlichen Lanzen bewaffnete Mob, jagt ein Tier über ein Feld, drängt es in die Enge und sticht ihm Lanzen in den Körper, solange, bis es stirbt.

In aller Welt stellt man die Moral der Regierung von Castilla-León und die des Gemeinderates von Tordesillas in Frage, weil diese das Spektakel fördern.

Ich fordere das Verbot dieser brutalen Folter und schließe mich dem Vorschlag, Tordesillas solange zur “Stadt non grata” zu erklären, während diese Grausamkeit weiterhin verteidigt wird, an.

Der Vorschlag, Tordesillas vor aller Welt zur “Stadt non grata” zu erklären, wurde von der Asociación Nacional para la Protección y el Bienestar de los Animales (ANPBA), aus Spanien, den deutschen Organisationen “Initiative Anti-Corrida” (IAC) y “Animal 2000”, und der britischen Organisation “Fight Against Animal Cruelty In Europe” (FAACE) gemacht.

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