INITIINITIATIVE ANTI-CORRIDAATIVE

- Alles, was Menschen Rindern und Pferden zur Unterhaltung antun -ORRA

Fiestas mit Tieren

Die Rolle der EU

Informations-
material

Internationale Kampagne für "Feuerstiere" ohne Grausamkeit in Katalonien

Campaña internacional por unos "toros de fuego" sin crueldad en Catalonia

International campaign for "fire bulls" without cruelty

eine Kooperation von:

www.faace.co.uk
action@faace.co.uk

www.bienestar-animal.org
ANPBA@bienestar-animal.org

www.animal2000.de
mail@animal2000.de

www.anti-corrida.de
info@anti-corrida.de

Europäische Organisationen fordern gemeinsam einen zivilisierteren Umgang mit Tieren in Katalonien

Anlass der Kampagne

San MateoIm Ausland sieht man Katalonien als fortschrittlicher als das übrige Spanien an, was den Umgang mit Tieren angeht. Doch leider sieht die Realität anders aus. Im Süden Kataloniens, in den Tierras del Ebro (Baix Ebre, Montsià und Tarragona) werden Fiestas veranstaltet, bei denen so genannte "bous embolats" oder "Feuerstiere" eingesetzt werden. Das sind lebende Tiere, die von Beginn bis Ende des Spektakels extremen Leiden ausgesetzt sind. Zunächst bindet man ihnen umständlich eine Leine um die Hörner, wobei sie sich kräftig wehren. Dann werden sie eng an einen Pfahl gebunden, damit ihnen eine Apparatur, die Kugeln aus brennbarem Material in der Nähe der Hörner hält, aufgesetzt werden kann. Neben den Kugeln werden auch noch Feuerwerkskörper angebracht. Wenn das Feuer entzündet ist, schneidet man die Tiere los. Die Tiere versuchen panisch, die Flammen und die Feuerwerkskörper, aus denen ein ständiger Strom von Funken sprüht, abzuschütteln.

Diese Form der "Feuerstiere" wurde bereits in anderen Regionen Spaniens verboten, so z.B. in Madrid, im Baskenland, Castilla-La Mancha, Andalusien. Im so genannten "fortschrittlicherem" Katalonien besteht sie jedoch weiter.

Lodosa

 

Neben den "Feuerstieren" gibt es im Süden Kataloniens noch die "bous capllaçats" oder "angeleinte Stiere". Diesen wird umständlich eine Leine an den Hörnern befestigt und sie werden stundenlang durch die Straßen gezogen. INITIATIVE ANTI-CORRIDA war bei einem solchen Spektakel in Lodosa (Navarra) zugegen und musste feststellen, wie sehr auch diese Tiere leiden.

All dies zeigt, dass Katalonien seine "Hausaufgaben" im Umgang mit Tieren noch machen muss.

 

© www.momerota.org© www.momerota.org"Feuerstiere" aus Pappe und Gips

Andererseits existiert in Katalonien bereits eine tierfreundliche Variante dieser Fiestas. In der Stadt Mataró (Barcelona) sind die "Feuerstiere" aus Pappe und Gips (s. Foto). Diese Attrappen werden von Menschen bewegt, die mit ihrer Fiesta voll zufrieden sind. Diese Tradition wird "correfoc" oder auch "La Momerota" und "La Momeroteta de Mataró" genannt. Wir zeigen hier einige Fotos als positives Beispiel. Mehr Fotos sind auf www.momerota.org (auf "figures" klicken) zu sehen. Wir beglückwünschen die Organisatoren und die Stadtverwaltung von Mataró, sowie die übrigen Orte, die Attrapen verwenden, zu dieser Entscheidung.

© www.momerota.org

Von der Madrider Tierrechtsorganisation ANPBA aufgefordert, die Tiere durch Attrappen zu ersetzen, reagierten die Peñas, die Stierkampf-Fanclubs, die diese Events veranstalten, mit Spott. Auch die Medien belächelten die Tierrechtler. Aus diesem Grund wurde die gemeinsame internationale Kampagne gestartet, die international auf die barbarischen Vorgänge aufmerksam machen soll und die Katalanen, Spanier und Menschen in aller Welt auffordert, sich an die Regierung Kataloniens zu wenden, damit diese Art der Fiestas mit Tieren durch konsequente Anwendung des bereits bestehenden Gesetzes verboten werden.

Bitte schicken Sie den Musterbrief oder ein eigenes Schreiben an:

Musterbrief
Übersetzung
Sr. President de la Generalitat
Sr. Conseller en cap
Sra. Consellera d'Interior
Sr. Director General del Medi Natural
Sr. Director General del Joc i 'Espectacles

Estimados Señores,

He sabido que en el sur de Cataluña se maltrata profundamente a los animales en espectáculos llamados "bous embolats" (toros de fuego") y "capllaçats" (toros ensogados) en las Tierras del Ebro. Esto no se corresponde con la idea de una Cataluña civilizada en su trato a los animales. Por ello, uniéndome a la campaña de ANPBA, FAACE, IAC y Animal 2000, ruego y solicito que se prohíban estos espectáculos antes de que dé comienzo la temporada taurina de 2005, mediante una 'Resolución' acorde con lo establecido en la Ley 22/2003 de Protección Animal de Cataluña, cuyo Artículo 6.2b) prohíbe que en los 'correbous' se inflijan daños a los animales, ya que dichos espectáculos son consustancialmente crueles con los animales. Solicito que, en vez de animales vivos, en todo caso se utilicen
simulacros como ocurre en Mataró, y en otros muchos lugares de España en los que tenían espectáculos con animales y los han sustituido en cumplimiento de sus respectivas legislaciones". Atentamente.

Nombre:
País:
E-mail:

 

 

Sr. President de la Generalitat
Sr. Conseller en cap
Sra. Consellera d'Interior
Sr. Director General del Medi Natural
Sr. Director General del Joc i 'Espectacles

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe erfahren, dass in der Ebro-Region im Süden Kataloniens Tiere bei den so genannten "bous embolats" (Feuerstiere) und "capllaçats" (angeleinte Stiere) auf grausame Weise gequält werden. Dieses widerspricht der Idee eines im Umgang mit Tieren zivilisierten Kataloniens. Deshalb schließe ich mich der Kampagne von ANPBA, FAACE, IAC y animal 2000 an und bitte darum, dass diese Spektakel noch vor dem Beginn der Stierkampf-Saison 2005 mithilfe einer Verfügung verboten werden. Artikel 6.2b des katalanischen Tierschutzgesetzes Nr. 22/2003 verbietet, dass den Tieren in den "Correbous", den Stierfesten, Leiden zugefügt werden. Besagte Spektakel sind überaus grausam. Ich bitte darum, dass anstelle von Tieren Attrappen benutzt werden, wie es bereits in Mataró und vielen anderen Orten Spaniens geschieht, die früher Veranstaltungen mit Tieren hatten und diese gemäß ihren jeweiligen Gesetzen ersetzt haben.

Mit freundlichen Grüßen
Name:
Land:
E-Mail:

 

 

 

 

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