INITIINITIATIVE
ANTI-CORRIDAATIVE
- Alles, was Menschen Rindern und Pferden zur Unterhaltung antun -ORRA
eine Kooperation von:
![]() |
![]() |
||
Europäische Organisationen fordern gemeinsam einen zivilisierteren Umgang mit Tieren in Katalonien
Anlass der Kampagne
Im
Ausland sieht man Katalonien als fortschrittlicher als das übrige Spanien
an, was den Umgang mit Tieren angeht. Doch leider sieht die Realität
anders aus. Im Süden Kataloniens, in den Tierras del Ebro (Baix Ebre,
Montsià und Tarragona) werden Fiestas veranstaltet, bei denen so genannte
"bous embolats" oder "Feuerstiere" eingesetzt werden.
Das sind lebende Tiere, die von Beginn bis Ende des Spektakels extremen Leiden
ausgesetzt sind. Zunächst bindet man ihnen umständlich eine Leine
um die Hörner, wobei sie sich kräftig wehren. Dann werden sie eng
an einen Pfahl gebunden, damit ihnen eine Apparatur, die Kugeln aus brennbarem
Material in der Nähe der Hörner hält, aufgesetzt werden kann.
Neben den Kugeln werden auch noch Feuerwerkskörper angebracht. Wenn das
Feuer entzündet ist, schneidet man die Tiere los. Die Tiere versuchen
panisch, die Flammen und die Feuerwerkskörper, aus denen ein ständiger
Strom von Funken sprüht, abzuschütteln.
Diese Form der "Feuerstiere" wurde bereits in anderen Regionen Spaniens verboten, so z.B. in Madrid, im Baskenland, Castilla-La Mancha, Andalusien. Im so genannten "fortschrittlicherem" Katalonien besteht sie jedoch weiter.
Neben den "Feuerstieren" gibt es im Süden Kataloniens noch die "bous capllaçats" oder "angeleinte Stiere". Diesen wird umständlich eine Leine an den Hörnern befestigt und sie werden stundenlang durch die Straßen gezogen. INITIATIVE ANTI-CORRIDA war bei einem solchen Spektakel in Lodosa (Navarra) zugegen und musste feststellen, wie sehr auch diese Tiere leiden.
All dies zeigt, dass Katalonien seine
"Hausaufgaben" im Umgang mit Tieren noch machen muss.
"Feuerstiere"
aus Pappe und Gips
Andererseits existiert in Katalonien bereits eine tierfreundliche Variante dieser Fiestas. In der Stadt Mataró (Barcelona) sind die "Feuerstiere" aus Pappe und Gips (s. Foto). Diese Attrappen werden von Menschen bewegt, die mit ihrer Fiesta voll zufrieden sind. Diese Tradition wird "correfoc" oder auch "La Momerota" und "La Momeroteta de Mataró" genannt. Wir zeigen hier einige Fotos als positives Beispiel. Mehr Fotos sind auf www.momerota.org (auf "figures" klicken) zu sehen. Wir beglückwünschen die Organisatoren und die Stadtverwaltung von Mataró, sowie die übrigen Orte, die Attrapen verwenden, zu dieser Entscheidung.
Von der Madrider Tierrechtsorganisation ANPBA aufgefordert, die Tiere durch Attrappen zu ersetzen, reagierten die Peñas, die Stierkampf-Fanclubs, die diese Events veranstalten, mit Spott. Auch die Medien belächelten die Tierrechtler. Aus diesem Grund wurde die gemeinsame internationale Kampagne gestartet, die international auf die barbarischen Vorgänge aufmerksam machen soll und die Katalanen, Spanier und Menschen in aller Welt auffordert, sich an die Regierung Kataloniens zu wenden, damit diese Art der Fiestas mit Tieren durch konsequente Anwendung des bereits bestehenden Gesetzes verboten werden.
Bitte schicken Sie den Musterbrief oder ein eigenes Schreiben an:
|
Musterbrief
|
Übersetzung
|
| Sr. President de la Generalitat Sr. Conseller en cap Sra. Consellera d'Interior Sr. Director General del Medi Natural Sr. Director General del Joc i 'Espectacles Estimados Señores, He sabido que en el sur de Cataluña se maltrata profundamente a los animales en espectáculos llamados "bous embolats" (toros de fuego") y "capllaçats" (toros ensogados) en las Tierras del Ebro. Esto no se corresponde con la idea de una Cataluña civilizada en su trato a los animales. Por ello, uniéndome a la campaña de ANPBA, FAACE, IAC y Animal 2000, ruego y solicito que se prohíban estos espectáculos antes de que dé comienzo la temporada taurina de 2005, mediante una 'Resolución' acorde con lo establecido en la Ley 22/2003 de Protección Animal de Cataluña, cuyo Artículo 6.2b) prohíbe que en los 'correbous' se inflijan daños a los animales, ya que dichos espectáculos son consustancialmente crueles con los animales. Solicito que, en vez de animales vivos, en todo caso se utilicen simulacros como ocurre en Mataró, y en otros muchos lugares de España en los que tenían espectáculos con animales y los han sustituido en cumplimiento de sus respectivas legislaciones". Atentamente. Nombre:
|
Sr. President de la Generalitat Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe erfahren, dass in der Ebro-Region im Süden Kataloniens Tiere bei den so genannten "bous embolats" (Feuerstiere) und "capllaçats" (angeleinte Stiere) auf grausame Weise gequält werden. Dieses widerspricht der Idee eines im Umgang mit Tieren zivilisierten Kataloniens. Deshalb schließe ich mich der Kampagne von ANPBA, FAACE, IAC y animal 2000 an und bitte darum, dass diese Spektakel noch vor dem Beginn der Stierkampf-Saison 2005 mithilfe einer Verfügung verboten werden. Artikel 6.2b des katalanischen Tierschutzgesetzes Nr. 22/2003 verbietet, dass den Tieren in den "Correbous", den Stierfesten, Leiden zugefügt werden. Besagte Spektakel sind überaus grausam. Ich bitte darum, dass anstelle von Tieren Attrappen benutzt werden, wie es bereits in Mataró und vielen anderen Orten Spaniens geschieht, die früher Veranstaltungen mit Tieren hatten und diese gemäß ihren jeweiligen Gesetzen ersetzt haben. Mit freundlichen Grüßen
|

- Informationen ü
© Initiative Anti-Corrida